Claudia Vaupel

Diplom-Psychologin, Verkehrspsychologin

Stressmanagement

Psychische Gesundheit / Auffälligkeit

Psychisch auffällig oder einfach nur schwierig?  Muss ich mich als Führungskraft um „Meiers“ Depression nun auch noch kümmern? Das Erkennen und Ansprechen von psychischen Auffälligkeiten am Arbeitsplatz

Vorgesetzte befinden sich häufig in einem Dilemma: Einerseits müssten sie laut Gesetz ihrer Fürsorgepflicht nachkommen und auf die Gesundheit ihrer Mitarbeiter achten, andererseits sind sie unsicher, ob es sich nicht eigentlich um die Privatsphäre des Beschäftigten handelt.

Häufig wird aus Unsicherheit  über die Reaktion des Betroffenen ein frühzeitiges Thematisieren erster Auffälligkeiten vermieden. Zeit, in der Betroffenen oft noch geholfen werden kann, haben sich Symptome noch nicht manifestiert.

 

Hinzu kommen hohe berufsspezifische Anforderungen von bestimmten Berufsgruppen, z.B. Großmaschinenführer oder komplexe Steuerungstätigkeiten. Diese sind anspruchsvoll und der Erfolg ist eng an die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit des Beschäftigten gekoppelt. Frühes Handeln und Stressreduktion ist besonders wichtig in Berufen, wo sicherheitsrelevante Tätigkeiten ausgeführt werden. Arbeitsunfällen kann durch das rechtzeitige Ansprechen von Auffälligkeiten entgegen gewirkt werden.  Ein konsequentes Hinsehen und Handeln wirkt Unfallgefahren an der Schnittstelle Mensch-Maschine entgegen. Meist wirken sich die Auffälligkeiten auch auf das Sozialverhalten aus, ganze Arbeitsteams sind betroffen, was wiederum zu Verlusten in der Arbeitsproduktivität und der Reputation führen kann.

Das Training richtet sich an Führungskräfte und Personalentscheider. Die Teilnehmer werden darauf vorbereitet, frühzeitig Symptome zu erkennen und erfahren anhand von eigenen eingebrachten Fallbeispielen, wie mit den Betroffenen umgegangen werden kann. Die Führungskraft wird bei der Wahrnehmung ihrer Fürsorgefunktion unterstützt und ist nach dem Seminar in der Lage, gegebenenfalls geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

Folgende Inhalte werden vermittelt:

  • Wie äußern sich psychische Auffälligkeiten am Arbeitsplatz? Was ist „normales“ Verhalten? Was ist „auffällig“ und was „krankheitswertig“?
  • Was sind Berufsgruppen mit besonderer Gesundheitsgefährdung?
  • Wo muss ich im Rahmen meiner Fürsorgepflicht handeln und wo kann ich abwarten?
  • Was und Grenzen in der „Fürsorgepflicht“ von Führungskräften?
  • Gesprächsführung mit Betroffenen – Wie führe ich heikle Gespräche? Auf was muss ich mich einstellen? Was passiert, wenn ich nichts unternehme?
  • Arbeitsunfälle und Schicksalsschläge: Wie wirken sich Unfälle auf Betroffene und Teams aus? Umgang mit Beschäftigten und Gesprächsführung
  • Wie können sich Führungskräfte bzw. Personalabteilungen die psychische Gesundheit im Betrieb erhöhen?
  • Welche wirksamen Möglichkeiten der betrieblichen Prävention gibt es?
  • Integration leistungsgewandelter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Vorteile für das Unternehmen:

  • Erhöhung von Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft der Beschäftigten durch rechtzeitige Intervention
  • Reduzierung von Präsentismus – Verhinderung von Chronifizierungen
  • Einhaltung der gesetzlichen Auflagen
  • Erhöhung der Arbeitssicherheit
  • Arbeitsatmosphäre gesund halten (Vorbeugung Mobbing in Teams etc)
  • Langfristiger Erhalt der Arbeitsfähigkeit – Demografiegerechte Personalentwicklung